Plus bei Schutzhütten

Osttirol feiert den stärksten Tourismus-Sommer seit 28 Jahren

Die prachtvolle Bergwelt zieht viele Gäste nach Osttirol. Im Bild der Glatzsee mit Blick auf Schwertkopf, Schwerteck und Großglockner.
© Peter Maier

Mit 1, 273 Millionen Nächtigungen von Mai bis Oktober erreicht der Bezirk Lienz einen Rekordwert. Die Deutschen stellen die größte Gästegruppe.

Lienz – Die Nächtigungen im Bezirk Lienz erreichten diesen Sommer einen Rekordwert, teilt der Tourismusverband Osttirol mit. Von Mai bis Oktober wurden 1,273 Millionen Übernachtungen in Osttirol gezählt. Das ist das stärkste Ergebnis seit 28 Jahren. Interessant: Im Jahr 1995 gab es noch 5700 Gästebetten mehr als jetzt.

Mitverantwortlich für das erfreuliche Ergebnis war ein sehr gut gebuchter Herbst. Überhaupt entwickelten sich die Herbstmonate in den letzten Jahren immer stärker, auch dank engagierten Betrieben, die ihre Unterkünfte immer länger offen halten. Die Schutzhütten waren mit einem Plus von über 22 Prozent die Gewinner beim Nächtigungszuwachs. „Ein solches Ergebnis hatten wir noch nie“, freut sich Bernhard Pichler vom TVB.

Die Lienzer Hütte gehört zu den beliebtesten Zielen im Raum Lienz. Diesen Sommer war sie gut besucht.
© Catharina Oblasser

Nächtigungsstärkste Region in der Sommersaison 2023 ist die Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol mit 407.272 Nächtigungen, gefolgt von der Ferienregion Lienzer Dolomiten mit 365.366 Nächtigungen und der Ferienregion Hochpustertal mit 351.596 Nächtigungen. Die Urlaubsregion Defereggental erzielte in den bisherigen Sommermonaten 149.175 Nächtigungen. Die 5 nächtigungsstärksten Gemeinden Osttirols in der abgelaufenen Sommersaison sind Kals am Großglockner mit 152.571 Nächtigungen, Matrei in Osttirol mit 137.326 Nächtigungen, Lienz mit 131.602 Nächtigungen, Sillian mit 112.189 Nächtigungen und St. Jakob im Defereggental mit 108.972 Nächtigungen.

Zu drei Vierteln sind es ausländische Gäste, die in Osttirol urlauben. Die größte Gruppe sind die Deutschen, und da wiederum Bayern. Besucher aus Berlin haben die letzten fünf Jahre rasant aufgeholt. (TT)