Bessere Zukunft: Ehemaliges Straßenkind aus Mali ist heute Unternehmer
Innsbruck – Mamadou, der in Mali als Straßenkind lebte, ist im Alter von neun Jahren ins Caritaszentrum in Ségou gekommen. Von seinen Eltern war er verlassen worden, zu anderen Verwandten wollte er nicht zurückkehren. Die Erzieher und anderen Kindern nahmen ihn herzlich auf. Im Laufe der Jahre wurde er zum ältesten Kind im Zentrum. Sein Verantwortungsbewusstsein und seine Fähigkeit, Konflikte zu lösen, wurden von allen wertgeschätzt.
Später startete er mit einer Ausbildung zum Schneider. So öffnete sich die Tür für eine bessere Zukunft. Nach Abschluss der Ausbildung im Zentrum machte sich Mamadou selbstständig. Inzwischen hat er eine zweite Nähmaschine gekauft und bietet Praktika für die Kinder im Zentrum an – um sein Wissen weitergeben zu können. (TT)

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