Tirolerin Waroschitz holte erstes Gold für Österreich bei Jugendspielen
Gangwon – Es ist vollbracht: Und es war bei den Olympischen Jugendspielen einer Tirolerin vorbehalten, die erste Goldmedaille für Österreich einzufahren: Dabei standen die Vorzeichen für Maja Waroschitz bei der Alpinen Kombination alles andere als gut. Erst mit Startnummer 49 (!) war die 17-Jährige im Super-G auf die Strecke gegangen – was aber eine sensationelle Fahrt auf Rang drei nicht verhindern konnte. Im folgenden Slalom demonstrierte das Super-Talent vom SK Schwaz dann Nerven aus Stahl – und triumphierte ...
„Richtig cool! Ich bin unendlich stolz, dass mir das heute für mich und für Österreich gelungen ist!“, strahlte die Tirolerin mit der Medaille um die Wette. Auch der Platz, den die Medaille im Hause Waroschitz bekommt, ist bereits reserviert: „Ich werde sie mir ins Zimmer hängen.“ Und dort soll sie als Motivation für große Ziele (Weltcup) dienen.
Die jungen österreichischen Sportler präsentieren sich in Südkorea also weiter als Medaillenhamster: Neun Mal baumelte bereits Edelmetall um den Hals eines rot-weiß-roten Nachwuchs-Wintersportlers. Die bisherige Bestmarke von 16, aufgestellt vor vier Jahren in der Schweiz, scheint greifbar. Insgesamt war es die 17. Goldmedaille bei Jugendwinterspielen. In der Kombination der Burschen war ebenfalls ein Tiroler der Beste: Asaja Sturm musste sich aber mit Platz acht begnügen.
Die weiße Weste verloren hat das Eishockey-Team, das im 3x3-Turnier gegen Lettland (3:9) die erste Niederlage hinnehmen musste. Zuvor hatte man Spanien (4:3), Kasachstan (9:8), Chinesisch Taipeh (18:1) und Großbritannien (12:3) geschlagen. Es folgen für die Tiroler Ben Öfner und Martin Haim am Dienstag im Kampf um das Halbfinale noch Matches gegen Dänemark und Polen. (TT)
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