Sauber machen im Großformat: Der Reinigungs-Trupp am Innsbrucker Flughafen
6000 Quadratmeter sind täglich im Passagierbereich am Flughafen zu putzen. Über den Müll hungriger Fluggäste, Sprints und Robotertests.
Bülent Gündüz kennt am Innsbrucker Flughafen jede Ecke und jeden Flieger. Und alle Leute, die dort täglich zu tun haben. Mit einem geflügelten „Wie geht’s?“ begrüßt man sich. Seit 2006 ist Gündüz am Innsbrucker Flughafen für die Reinigung zuständig. Je nach Flugplan teilt er die Arbeiten im Passagierbereich ein, der sich über 6000 Quadratmeter erstreckt. Zwischen vier bis über 25 Reinigungskräfte sind je nach Tageszeit und Saison von frühmorgens bis zur Sperrstunde des Flughafens im Einsatz. Wenn sie gehen, ist auch der letzte Gepäckwagen an seinem Platz.
Derzeit herrscht am Flughafen Hochsaison. Das heißt, ein Frühjahrsputz erscheint dagegen als eine mickrige Angelegenheit. Bereits im ersten Quartal wird die Hälfte aller jährlichen Fluggäste am Innsbrucker Flughafen verzeichnet. 2019, vor der Pandemie, waren es 1,14 Millionen Passagiere, 2023 dürften es 900.000 sein. Und die steigen nicht spurlos ein und aus.
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