Wer schafft den Klassenerhalt?

Für Tirols Volleyballer geht's oben und unten um die Wurst

Heute in Mils (Herren, 20 Uhr), morgen in Zirl (Inzing-Damen; Bild) und sonntags in Innsbruck sowie Hartberg geht’s noch um wichtige Punkte.
© Kristen

Tirols Volleyballer starten ins letzte Spiel des Grunddurchgangs. Dabei geht es für Hypo und TI um Rekorde, für Mils, Inzing und TI 2 um den Ligaerhalt.

Innsbruck – Der Sekt ließe sich bereits einkühlen, sofern man es nicht für ein schlechtes Omen hält: Die Herren von Hypo Tirol und die Damen von TI-Schuh-Staudinger-volley werden am Sonntag den Grunddurchgang der ersten Liga an der Spitze beenden. Historisches käme für beide am Sonntag noch dazu: Hypo (in Hartberg) könnte mit weißer Weste und die TI-Damen indes erstmals mit einem Sieg daheim gegen Eisenerz als AVL-Tabellenführer ins Play-off starten. „Dann würde ich mir einen Ausdruck der Tabelle einrahmen“, verkündet TI-Obmann Michael Falkner schmunzelnd.

Aufruf an die Zweitliga-Fans

Ein gänzlich konträres Bild hingegen in der zweiten Bundesliga: Sowohl Inzings Damen als auch jene der TI 2 und die Milser Herren müssen sich im Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse alle noch beweisen: Aktuell sind sogar alle drei Teams in Abstiegsgefahr. Die für gewöhnlich soliden Inzingerinnen patzten zuletzt und sollten am Samstag daheim gegen West Wien (ASO-Halle Zirl, 18 Uhr) punkten, um Platz sechs für das Mittlere Play-off abzusichern. Konkurrent Waldviertel (ein Zähler zurück) hat nämlich noch zwei Spiele – wenn auch gegen Tabellenführer Höchst und Dornbirn (3.). Sollte Inzing aber doch noch auf Rang sieben und damit ins untere Play-off abrutschen, muss sich TI 2 mehr sorgen: Aufgrund der Zusammenlegung von Gruppe Nord und Süd werden die Punkte der bereits gespielten Partien mitgenommen. TI 2 (am Sonntag gegen West Wien) stünde dann mit fünf Zählern weniger da, weil zwei Siege gegen Waldviertel wegfallen würden.

Für die Milser Herren gewinnt indes die heutige Partie (VS Mils, 20 Uhr) deshalb sogar doppelt an Bedeutung. Weil die Roadrunners Wien ebenso fix im Unteren Play-off sind, hofft Trainer Tom Schroffenegger, den Schwung vom ersten Saisonsieg mitzunehmen und auch auf laustarke Unterstützung dafür: „Wir brauchen jeden Fan in der Halle.“ (sab)

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