Psychologin Bockwyt im Interview

Was darf man noch sagen? Warum zu „woke“ problematisch sein kann

Esther Bockwyt hat ein Buch geschrieben, in dem sie die „Woke-Szene" kritisiert.
© Paul Wiesmann

Wer „woke“ ist, wendet sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Das ist eigentlich fortschrittlich. Doch der ursprünglich gute Gedanke hat die Schwelle zu einer radikalen Ideologie überschritten, sagt die deutsche Psychologin und Gerichtsgutachterin Esther Bockwyt. Die zunehmende Moralisierung führt zu einem aufgeladenen Klima.