Vorwurf Geldwäsche und Krida: Liechtenstein ermittelt im Umfeld von René Benko
Die Staatsanwaltschaft Liechtenstein ermittelt offenbar im Umfeld von Signa-Gründer René Benko. Ob auch gegen Benko als Person ermittelt wird, ist derzeit noch unklar.
Wien – Die Staatsanwaltschaft Liechtenstein hat Ermittlungen im Umfeld von Signa-Gründer René Benko aufgenommen. Das geht aus Berichten der Kronen Zeitung sowie der Presse unter Berufung auf den Schweizer Finanzblog Inside Paradeplatz bzw. auf die Finanznachrichtenagentur Bloomberg hervor. Demnach geht es um den Verdacht auf betrügerische Krida und Geldwäsche. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Es seien „Vorerhebungen gegen eine natürliche und eine juristische Person sowie gegen unbekannte Täter" eingeleitet worden, hieß es aus der Staatsanwaltschaft Liechtenstein dazu auf APA-Anfrage. Direkte Ermittlungen gegen Benko bestätigte die Behörde nicht. „Konkrete Namen wurden und werden im gegenwärtigen Verfahrensstadium nicht bestätigt und auch keine näheren Angaben zum Ermittlungsgegenstand gemacht.“
In Österreich und Deutschland haben die Behörden bereits Ermittlungen in der Causa Signa aufgenommen. Hierzulande wurde dafür eine eigene Sonderkommission eingerichtet. (APA)
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