„Nicht Teil unserer alpinen Kultur“: Reinhold Messner ist kein Fan von Gipfelkreuzen
Der 79-jährige Extrembergsteiger sieht die an vielen Gipfeln angebrachten Gipfelkreuze mit kritischen Blick. Auch an Handymasten stört sich Messner.
Wien – Bergsteiger-Legende Reinhold Messner ist kein Fan von Gipfelkreuzen. Im Interview mit der Wiener Kirchenzeitung Der Sonntag sagte Messner laut Kathpress, dass er zwar die vorhandenen Kreuze nicht entfernt sehen wolle, zugleich spreche er sich aber „gegen neue Kreuze aus“.
"Das Gipfelkreuz ist eine späte Erscheinung und nicht Teil unserer alpinen Kultur. Darauf will ich aufmerksam machen", so Messner. Auf Gipfeln sei anfänglich nur ein "Steinmann" platziert worden. „Steine wurden übereinandergeschichtet, um zu sagen, 'Hier war jemand'“, so Messner.
Handymasten machen Berg „banal“
Auch an Handymasten im Gebirge übte Messner Kritik: „Da ist ein kleines Gipfelkreuz weniger schlimm. Handymasten nehmen dem Berg seine Erhabenheit. Sie sind die größere Unkultur. Sie machen den Berg banal.“ (APA)
📸 Warum gibt es sie?