Wechsel an der Spitze des Alpenvereins nach nur knapp vier Monaten
Erst seit Jahresbeginn ist Gerald Dunkel-Schwarzenberger Präsident des Österreichischen Alpenvereins. Nun legt er sein Amt aus persönlichen Gründen zurück.
Innsbruck – Nach nicht einmal vier Monaten im Amt hat Gerald Dunkel-Schwarzenberger am Mittwoch seinen Rückzug als Präsident des Österreichischen Alpenvereins erklärt. Er lege das Amt „aus wichtigen persönlichen Gründen“ nieder, teilte der Alpenverein am Mittwoch via Aussendung mit. Sein Stellvertreter im Präsidium, Vizepräsident Wolfgang Schnabl, soll satzungsgemäß die Funktionen übernehmen.
„Gerald Dunkel-Schwarzenberger hat seit 2008 die Geschicke des Alpenvereins in verschiedenen Funktionen mitgestaltet. Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz und seine engagierte, langjährige Arbeit. Für die kommenden Herausforderungen wünschen wir ihm alles Gute“, erklärte Alpenvereins-Generalsekretär Clemens Matt. Dunkel-Schwarzenberger werde dem Verein und seinem Engagement für naturverträglichen Bergsport, Inklusion sowie Natur- und Klimaschutz auch in Zukunft verbunden bleiben, hieß es.
Dunkel-Schwarzenberger war erst bei der Jahreshauptversammlung im vergangenen Oktober gewählt worden und hatte das Amt mit Jahresbeginn vom langjährigen Präsidenten Andreas Ermacora übernommen. Dieser hatte die Position zehn Jahre lang innegehabt. (TT.com)
Wolfgang Schnab
Im Jahr 2000 übernahm Wolfgang Schnabl das Amt des Obmanns der Sektion Stockerau und saß von 2009 bis 2017 dem Landesverband Niederösterreich vor. Seit 2009 ist er Mitglied des Bundesausschusses des Alpenvereins und ist seit 2018 als Vizepräsident Mitglied im Leitungsorgan, dem Präsidium.
Schnabl hat u.a. die Ausbildung zum Tourenführer sowie zum Jugendleiter absolviert. Der 63-jährige promovierte Biochemiker ist beruflich als Experte für Informationssicherheit in Niederösterreich tätig.
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