Zwei von damals sind noch dabei: Als Schwaz seinen bisher einzigen Cup-Titel holte
2011 gelang Schwaz der erste und einzige Cuptitel. 13 Jahre später wartet morgen in der rappelvollen Osthalle Halbfinal-Gegner Hard.
Innsbruck – 2011 setzte sich ULZ Schwaz beim Cup Final Four im Endspiel mit 25:24 gegen Krems durch. Es war damals die Ära rund um Spielmacher Kresimir Marakovic, der im Finale aber fehlte, Mindaugas Andriuska oder von Goalie Christian Aigner. „Im Endspiel haben aber viele junge Spieler die Kastanien aus dem Feuer geholt“, erinnert der jetzige Sportchef von Handball Tirol und damalige Erfolgstrainer Thomas Lintner an Nachnamen wie Pöhl, Lassner, Feichtinger, Juric oder Hoflehner.
Kapitän Alexander Wanitschek (34) war als junges Kadermitglied auch schon vor 13 Jahren an Bord: „Ich kann mich sehr gut erinnern, habe aber keine Minute gespielt“, lacht der Routinier, der mit 86 Volltreffern im Grunddurchgang in der internen Scorerliste auf Platz zwei hinter Filip Peric lag: „Natürlich drücken diese Zahlen etwas aus. Aber ich weiß nicht, ob das ein persönlicher Rekord ist. Ich hab’ die Zahlen nicht so im Kopf. Da fragt man definitiv den Falschen. Das Entscheidende ist, dass das Verhältnis zwischen den vorgefundenen Chancen und erfolgreichen Torabschlüssen passt“, führt der erfahrene Flügel aus.
Im Hier und Jetzt zählt für Wanitschek am anvisierten Weg ins Cup-Finale, wo der Sieger aus der zweiten Halbfinal-Paarung zwischen West Wien und Graz warten würde, nur das morgige Halbfinale (17.30 Uhr, Osthalle Schwaz): „Wir werden den Ball flach halten und konzentrieren uns ausschließlich auf Hard. Wenn die Tabellenersten der Liga in einem Halbfinale aufeinandertreffen, ist alles gesagt. Es wird wohl ein enges Spiel werden.“
Nach 13 Jahren stellt sich die Frage, ob diese ominöse Zahl Sparkasse Schwaz Handball Tirol nun Glück oder Unglück bringen wird. „Ich glaube, die 13 bringt uns Glück. Wir wollen an zwei Tagen (das Herren- wie Damen-Finale steigt am Samstag; Anm.) eine tolle Veranstaltung in die Osthalle stellen“, rechnet Lintner mit 1000 Fans und vollem Haus.