Wenn die Osthalle bebt: Schwaz will mit Heimvorteil das Endspiel-Ticket lösen
Schwaz Handball Tirol setzt heute (17.30 Uhr) im Cup-Halbfinale gegen Hard auch auf die Kraft der Fans.
Schwaz – Premieren sind dazu da, um ausgekostet zu werden. Und die Vorfreude bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol vor dem allerersten Cup-Final-Four „dahoam“ war dementsprechend groß. Und sie wurde auch nicht dadurch getrübt, dass das Los den Tirolern mit Grunddurchgangssieger Hard ausgerechnet jene „Roten Teufel“ bescherte, die die Adler kurz vor Ende des Grunddurchgangs vom Thron gestoßen hatten und gegen die man im bisherigen Saisonverlauf die einzige Heimniederlage kassiert hat.
„Wenn man etwas gewinnen will, muss man die Besten schlagen“, ließ Sportdirektor Thomas Lintner schon direkt nach der Auslosung wissen. „Wir müssen sehr konzentriert sein, um ins Finale zu kommen“, weiß Trainer Christoph Jauernik. „Das wird super schwierig gegen diesen Top-Gegner.“
Einen möglichen Erfolgsfaktor sollen heute (17.30 Uhr) in einer ausverkauften Osthalle (1000 Zuschauer) die Fans darstellen. „Es ist schön, dass wir zu Hause in einer vollen Halle spielen können, das trägt uns hoffentlich ins Endspiel.“ Gut ist auch, dass der Schwazer Kader – mit Ausnahme von Tobi Grothues (Kreuzbandriss) – komplett ist. „Es ist ein 50/50-Spiel und alles möglich“, betont Kapitän Alex Wanitschek.
Das zweite Semifinale bestreiten dann später (20.20 Uhr) Graz und West Wien. Und natürlich ist der steirische Erstligist Favorit, auch wenn der Zweitligist – und immer noch amtierende Meister – West Wien für eine Überraschung gut scheint.
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