Kommentar
Mega-Fokus auf Mega-Preise
Wenn es um Klimt geht, dann schaut die Welt gern hin. Die internationalen Touris, die das Belvedere, die Heimat des berühmtesten „Kusses“ der Kunstwelt, zum beliebtesten aller Bundesmuseen in Österreich machen – und die (internationalen) Medien, wenn wieder einmal ein Klimt öffentlichkeitswirksam unter den Hammer kommt. Puls 24 war der „Gustav Klimt Sale“ am Mittwochabend, veranstaltet im Wiener Auktionshaus „Im Kinsky“, sogar eine Sondersendung wert. Dass das Hauptlos am Ende nicht die erträumten 70 Millionen, sondern „nur“ 30 Millionen einbrachte, also an der untersten Grenze des Schätzwerts kratzte, war auch schon egal. Der Auktionsrekord – teuerstes in Österreich versteigertes Kunstwerk – war erreicht.
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