Schießerei bei dänischer Moschee: ein Toter, ein Verletzter

Kopenhagen – Bei einer Schießerei in der Nähe einer Moschee in Kopenhagen sind ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt worden. Der Vorf...

Kopenhagen – Bei einer Schießerei in der Nähe einer Moschee in Kopenhagen sind ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt worden. Der Vorfall habe sich Dienstag früh ereignet, als Gläubige die Moschee im Zentrum der dänischen Hauptstadt verlassen hätten, sagte ein hochrangiger Polizeivertreter der Online-Ausgabe der Zeitung „B.T.“ mit. Sie hatten das Eid-el-Fitr-Fest zum Abschluss des islamischen Fastenmonats Ramadan gefeiert.

Die Schießerei im Viertel Vesterbro gehe wahrscheinlich auf einen „internen Streit zwischen Menschen pakistanischen Ursprungs zurück“, sagte der Polizeivertreter der Zeitung „Politiken“. Nicht bestätigten Augenzeugenberichten zufolge war der Schießerei ein Streit vorausgegangen, bei dem ein Mann sich geweigert habe, in ein Auto zu steigen. Daraufhin sei jemand aus dem Wegen gestiegen und habe eine Pistole gezogen.

Mehrere Augenzeugen berichteten dänischen Medien zufolge von zehn bis 20 Schüssen. „Jeder rannte, um sich in Sicherheit zu bringen und sich hinter Autos oder was auch immer zu verstecken“, sagte Augenzeuge Kuran Qureshi dem Sender TV2News. Vor Ort seien auch Frauen und Kinder gewesen. Die Polizei riegelte das Viertel rund um die Moschee, die vornehmlich von Pakistanern besucht wird, ab. (APA/AFP)

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