US-Regierung wirft Wikileaks Gefährdung von Menschenleben vor

Die Publikation vertraulicher US-Depeschen belasteten nicht nur die diplomatischen Beziehungen, sondern gefährdeten auch das Leben von Menschen, kritisierte US-Außenministeriumssprecherin Victoria Nuland.

(Symbolfoto)
© AP

Washington – Die US-Regierung hat der Enthüllungsplattform Wikileaks vorgeworfen, mit der Veröffentlichung tausender neuer Dokumente Menschenleben zu gefährden.

Die Publikation vertraulicher US-Depeschen belasteten nicht nur die diplomatischen Beziehungen, sondern gefährdeten auch das Leben von Menschen, kritisierte US-Außenministeriumssprecherin Victoria Nuland am Dienstag.

Wikileaks hatte zuvor Vorwürfe zurückgewiesen, bei der Veröffentlichung von fast 134.000 weiteren Depeschen im Internet die Namen von Quellen enthüllt zu haben.

Bisher hatte Wikileaks die Dokumente nur an einige ausgewählte Zeitungen gegeben, um eine Identifizierung der Quellen zu verhindern. Den Rest der rund 250.000 Dokumente will die Organisation nun aber direkt ins Internet stellen.

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Die US-Zeitung „New York Times“ kritisierte, bei einigen dieser Dokumente seien die Namen von Quellen enthalten. Die Nachrichtenagentur AFP stellte bei mehreren zufällig ausgewählten Dokumenten ebenfalls fest, dass die Namen von Einzelpersonen und Firmen trotz des Vermerks „Protect source“ (Quelle schützen) nicht unkenntlich gemacht wurden. (APA/AFP)


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