9/11-Feuerwehrleute erkranken häufiger an Krebs

Feuerwehrleute, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 im World Trade Center im Einsatz waren, erkranken einer Studie zufolge häufiger an Krebs als andere Kollegen. In der Medizinzeitschrift „The Lancet“ wurde jetzt eine Studie veröffentlicht, wonach diese Feuerwehrleute eine 19 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben, an Krebs zu erkranken, als ihre Kollegen, die nicht im Einsatz waren.

Der Studie zufolge erkrankten 263 der im Einsatz gewesenen Feuerwehrleute an Krebs, entsprechend dem Bevölkerungsschnitt hätten es nur 238 sein sollen. Für die Studie hatten die Autoren die Daten von 9.853 Feuerwehrmännern überprüft.

Eine weitere in „The Lancet“ veröffentlichte Studie zeigt die hohen physischen und psychischen Belastungen der geschätzten 50.000 Rettungs- und Aufräumkräfte. Von rund 27.000 untersuchten Helfern hätten 28 Prozent Asthma bekommen, 42 Prozent Nebenhöhlenentzündungen und 39 Prozent chronisches Sodbrennen, heißt es in der Studie der Mount Sinai School of Medicine im US-Staat New York. Rund 28 Prozent der Helfer litten demnach an Depressionen und 32 Prozent an einem posttraumatischen Stresssyndrom.


Kommentieren


Schlagworte