Koalition: ÖVP böse auf die SPÖ

Finanzministerin Maria Fekter ist erbost. Faymann gebe „Tipps zur Steuerhinterziehung“, meinte sie in einem Zeitungsbericht.

Wien - Das Koalitionsklima bleibt zu Beginn der Herbstarbeit ausnehmend schlecht. Am Samstag tat sich die ÖVP mit Angriffen auf die SPÖ hervor. Anlass: die Ablehnung der Sozialdemokraten gegenüber Studiengebühren sowie deren Eintreten für eine Vermögenssteuer. VP-Wissenschaftssprecherin Katharina Cortolezis-Schlager ließ via Aussendung wissen, dass die SPÖ für das Chaos an den Universitäten verantwortlich sei, da sie alle Strukturreformen blockiere.

Finanzministerin Maria Fekter (V) wiederum verlautbarte in einer „Österreich“-Vorabmeldung, dass sie „sehr erbost“ über die ständigen Vorstöße von Bundeskanzler Werner Faymann (S) in Sachen Vermögensbesteuerung sei.

Ihrer Meinung nach plant die SPÖ ein Schnüffeln in der Privatsphäre der Steuerzahler. Zusätzlich wirft sie dem Regierungschef gar vor, „Tipps zur Steuerhinterziehung“ zu geben - dann nämlich, wenn Faymann sage, dass eine Perlenkette nicht anzugeben wäre. (APA)

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