Hochbetrieb für Vorarlbergs Bergretter am Samstag

Die Helfer mussten im Laufe des Tages bei mehreren alpinen Notlagen ausrücken.

(Symbolfoto)
© thomas boehm

Bregenz – Das schöne Herbstwetter hat am Samstag in Vorarlberg nicht nur viele Wanderer in die Berge getrieben, sondern auch die Bergretter auf Trab gehalten. Mehrere Male mussten die Helfer laut Meldung der Sicherheitsdirektion ausrücken, um Personen mit Kreislaufproblemen oder in Bergnot geratene Wanderer ins Tal zu bringen.

Bei Brand (Bezirk Bludenz) geriet ein Mann aus Hohenems beim Abstieg vom rund 2.200 Meter hohen Zwölferjoch in steiles, felsdurchsetztes Gelände. Als er nicht mehr vor und zurück kam schrie er laut um Hilfe. Wanderer auf der nahen Sarotlahütte hörten die Rufe und schlugen Alarm. Der 62-Jährige wurde mit einem 20-Meter-Tau aus einem Hubschrauber gerettet und zur Hütte gebracht. Von dort stieg er selbstständig ins Tal ab.

Ebenfalls im unwegsamen Gelände verstiegen sich zwei Männer aus Bludenz, die in ihrer Heimatgemeinde im Gebiet Gamsfreiheit unterwegs waren. Diesmal musste von der Hubschraubercrew ein 40 Meter langes Tau zur Bergung der 52 und 46 Jahre alten Wanderer eingesetzt werden. Die beiden wurden unverletzt ins Tal geflogen.

Einen Kreislaufkollaps erlitt eine 67-jährige Frau aus Frohnsdorf (Thüringen, Deutschland), welche mit ihrem Mann bei St. Gallenkirch (Bezirk Bludenz) im Bereich Versettla-Gantekopf unterwegs war. Auch sie musste mit einem Hubschrauber geborgen werden.

Das gleiche Schicksal ereilte einen 56-jährigen Mann aus Sindelfingen (Baden-Württemberg, Deutschland) auf der Silvrettahochalpenstraße (Bezirk Bludenz). Der Rennradfahrer kämpfte mit Kreislaufproblemen und verständigte per Mobiltelefon die Einsatzzentrale. Der Mann wurde ins Krankenhaus Bludenz geflogen. (APA)


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