Djokovic setzte Lauf bei US Open unbeirrbar fort

Der Serbe stürmte mit seinem 60. Sieg im Jahr 2011 ins Achtelfinale. Serena Williams warf Asarenka aus Bewerb.

New York – Novak Djokovic hat seinen Ansturm auf den Sieg bei den US Open unbeirrbar fortgesetzt. Der in New York topgesetzte Serbe schlug den Russen Nikolaj Dawydenko am Samstag ungefährdet in drei Sätzen 6:3,6:4,6:2 und steht damit im Achtelfinale. Für Rekordmann Djokovic war es im 62. Match dieses Jahres der 60. Sieg. Vor dem Vorjahresfinalisten hatte bereits der fünffache Sieger Roger Federer den Sprung in die Runde der besten 16 realisiert. Im Damen-Feld schaffte dies auch Lokalmatadorin Serena Williams.

„War der erste ernste Test“

Djokovic trifft im Achtelfinale nun auf den Ukrainer Alexander Dolgopolow. Schwer vorstellbar ist aber, dass dieser den Australian-Open- und Wimbledon-Sieger in dessen aktueller Form stoppen kann. Zwar forderte Dawydenko den Weltranglistenersten ein wenig mehr als seine Vorgänger, am Ende konnte Djokovic die Zuschauer im Arthur-Ashe-Stadion aber mit einem Sieges-Tänzchen beglücken.

„Die New Yorker Zuschauer sind besonders bei den Abendspielen sehr speziell. Sie haben viel Spaß, sind sehr laut. Hier dreht sich alles um Unterhaltung“, war der „Djoker“ in seinem Element. Mit seinem Spiel war der 24-Jährige zufrieden. „Ich hatte einige Auf und Abs. Es war der erste ernste Test, den ich im Rahmen des Turniers hatte.“

Monaco fordert Federer

Federer hatte beim 6:3,4:6,6:4,6:4 über den Kroaten Marin Cilic bis in den dritten Satz zu kämpfen, ehe sein Gegner nach einer Verwarnung und einem anschließenden Break aus dem Konzept kam. Nach 2:40 Stunden beendete der Schweizer die Partie mit seinem 35. Aufschlag-Winner (6 Asse, 29 Service-Winner) beim ersten Matchball. Im Achtelfinale wartet auf den ehemaligen Weltranglistenersten nun der laufstarke Argentinier Juan Monaco.

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Im Damen-Feld blieb neben der topgesetzten Dänin Caroline Wozniacki auch Mitfavoritin Serena Williams auf Kurs. Die US-Amerikanerin gewann 6:1,7:6(5) gegen die als Nummer vier gesetzte Weißrussin Victoria Asarenka. Die nach einer langen Verletzung und dem damit verbundenen Rückfall in der Weltrangliste nur als Nummer 28 gesetzte Williams bekommt es nun mit Ana Ivanovic zu tun. Die Serbin verabschiedete die mit einer Wildcard angetretene Amerikanerin Sloane Stephens aus dem Bewerb.

Williams vergab in der spannenden Schlussphase bei einer 5:3-Führung drei Matchbälle und einen weiteren beim Stand von 5:4. Die fünfte Chance konnte die 29-Jährige nutzen. Dass die Drittrunden-Partie die bis dato wohl beste der Damen in Flushing Meadows war, lag auch an Gegnerin Asarenka, die Williams vor allem im zweiten Satz Paroli bot. „Dieses Spiel hatte die Qualität eines Semifinales“, meinte die US-Lokalmatadorin.

Wozniacki trifft im Achtelfinale auf die Russin Swetlana Kusnezowa. Die Siegerin von 2004 setzte sich gegen die Paszek-Bezwingerin Akgul Amanmuradowa aus Usbekistan 6:4,6:2 durch. Das Aus kam hingegen für die Serbin Jelena Jankovic. Die Finalistin von 2008 unterlag der Russin Anastasia Pawljutschenkowa 4:6,4:6. (APA/Reuters)


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