Mehrere Tote bei Kämpfen mit PKK-Rebellen

Bei mehreren Zusammenstößen mit Rebellen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK sind am Wochenende in der Türkei mehrere Polizisten und Soldaten getötet worden. Angaben örtlicher Vertreter zufolge starben im Osten sowie im Südosten des Landes am Samstag und am Sonntag zwei Soldaten, zwei Polizisten und zwei Mitglieder einer von der Regierung im Kampf gegen die PKK eingesetzten Miliz.

So kamen am Samstag zwei Soldaten bei Kämpfen mit PKK-Mitgliedern nahe der Stadt Tunceli in der gleichnamigen östlichen Provinz ums Leben, wie die Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi unter Berufung auf örtliche Behördenvertreter berichtete. Nach Angaben von Sicherheitskräften wurden am Sonntag in derselben Provinz zwei Polizisten getötet und neun weitere verletzt. Im Grenzgebiet zum Irak im Südosten starben in der Provinz Hakkari zwei Mitglieder einer Miliz durch Raketenangriffe.

Die PKK, die von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird, kämpft seit 1984 gegen den türkischen Staat. In dem Konflikt starben bisher rund 45.000 Menschen.

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