EU drängt auf neuen Zeitplan zum weltweiten Klimaschutz

Das einwöchige Treffen in Panama soll die UNO-Klimakonferenz in Durban vorbereiten. Dort soll zumindest ein Fahrplan für das nächste Abkommen aufgestellt werden.

Umweltverschmutzung sehen die Forscher als eine der Hauptursachen für das beschleunigte Aussterben.

Panama-Stadt - Die Europäische Union dringt auf einen neuen Zeitplan zum weltweiten Klimaschutz. Bei einer neuen Runde von UNO-Klimaverhandlungen auf Fachebene in Panama forderte die EU am Sonntag alle Staaten der Welt auf, zu sagen, wie sie den Klimawandel bekämpfen wollten.

Zwar scheine ein neues internationales Klimaabkommen derzeit außer Reichweite, sagte EU-Chefunterhändler Artur Runge-Metzger in Panama-Stadt. Aber es müsse bei der bevorstehenden UNO-Klimakonferenz im Dezember im südafrikanischen Durban zumindest ein Fahrplan aufgestellt werden, wie ein internationales Abkommen erreicht werden könne.

Die Welt ringt derzeit um eine Nachfolgeregelung für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll. Bei dem seit Freitag in Panama-Stadt stattfindenden einwöchigen Treffen geht es um die Vorbereitung der UNO-Klimakonferenz in Durban. „Wir wissen natürlich, dass Durban nicht zu einem neuen bindenden Vertrag führen wird. Die Zeit dafür ist zu kurz“, konstatierte Runge-Metzger. „Aber wir müssen in Durban wenigstens zu einem Fahrplan kommen.“ (APA/AFP)

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