Einzelhandel setzte im August real um 0,3 Prozent mehr um

Getragen wurde die positive Entwicklung vor allem durch den Lebensmittel-, Getränke- und Tabakwarenhandel.

Wien - Österreichs Einzelhandel (ohne Autos) hat im August seinen Umsatz - bereinigt um die Inflation - um 0,3 Prozent im Jahresvergleich gesteigert, nachdem im Vormonat Juli die Erlöse um 4,6 Prozent geschrumpft waren. Nominell legte der August-Umsatz um 4,0 Prozent zu, teilte die Statistik Austria am Montag mit. Ohne Berücksichtigung von Tankstellen erhöhte sich das Absatzvolumen um 0,9 Prozent; das Ergebnis wurde mit gleich vielen Einkaufstagen (26) erreicht wie im Vorjahresmonat.

Getragen wurde die positive Entwicklung vor allem durch den Lebensmittel-, Getränke- und Tabakwarenhandel. Die Umsatzzuwächse lagen im August 2010 sowohl nominell (+7,2 Prozent) als auch real (+3,5 Prozent) deutlich über dem August 2010. Beim Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln war hingegen lediglich eine Umsatzsteigerung von 1,7 Prozent zu verzeichnen, was einem 0,7-prozentigen Rückgang des Absatzes entspricht.

Von Jänner bis August 2011 setzte der österreichische Einzelhandel (ohne Kfz und ohne Tankstellen) real um 0,6 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. Nominell gab es ein Plus von 2,6 Prozent. Mit stärkeren Absatzrückgängen waren in den ersten acht Monaten des Jahres Uhren- und Schmuckhändler (-9,2 Prozent), der Sportartikel- (-3,7 Prozent) sowie der Handel mit Bekleidung und Schuhen (-3,1 Prozent) konfrontiert. (APA)


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