Paragleiter landete im Pongau in steiler Felswand

Riesenglück hatte am Sonntagnachmittag ein Linzer bei einem Unfall mit seinem Gleitschirm in Werfen im Salzburger Pongau. Der 27-Jährige war im Bereich des Rauchecks in rund 2.300 Metern Höhe in ein Thermik-Loch geraten und verlor innerhalb weniger Sekunden 600 Meter an Höhe.

Der Notschirm verfing sich in einer steilen Felswand, dem Piloten gelang es gerade noch, sich auf einen kleinen Felsvorsprung zu retten, informierte der ÖAMTC in einer Aussendung. Der Oberösterreicher setzte mit dem Handy einen Notruf ab, wenig später war der ÖAMTC-Hubschrauber vor Ort.

Flugretter Sepp Kreuzberger seilte sich an einem 60 Meter langen Tau zum Verunglückten ab und konnte ihn aus seiner misslichen Lage bergen und im Tal absetzen. „Der Einsatz war nicht ganz einfach, denn durch den aufkommenden Wind bestand die Gefahr, dass sich der Notschirm wieder öffnet und zur Gefahr für den Paragleiter wird“, so Pilot Tom Brändle. Der 27-jährige Paragleiter überstand den spektakulären Absturz völlig unverletzt.


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