Traktor und Motorrad lieferten sich Verfolgungsjagden mit Polizei

Ein rabiater Landwirt wurde in Oberösterreich mit Pfefferspray zur Räson gebracht. Ein Biker flüchtete nach einer Radarkontrolle.

Linz – Eine rasante und eine eher langsame Verfolgungsjagd hat sich die Polizei am Wochenende in Oberösterreich mit anderen Verkehrsteilnehmern geliefert. Während in Antiesenhofen (Bezirk Ried im Innkreis) am späten Samstagabend ein Traktorfahrer bei einer Routinekontrolle ausrastete und nur mit Pfefferspray gebändigt werden konnte, flüchtete ein Biker in Vorderweißenbach (Bezirk Urfahr-Umgebung) teilweise auf dem Hinterrad.

Der Traktorfahrer sollte eine Zulassung vorweisen, berichtete die „Kronen Zeitung“ (Montagausgabe). Der 55-Jährige sei aber plötzlich ausgerastet. Wie das ORF Radio Oberösterreich meldete, fuhr er auf die Beamten zu, diese wichen aus und nahmen die Verfolgung auf. Der Landwirt blockierte den Streifenwagen aber, indem er seinen Traktor immer in der Mitte der Straße hielt und ein Vorbeikommen verhinderte. Schließlich gelang es den Beamten aber doch, ihn zu stoppen. Weil der Mann erneut auf die Polizisten losging, setzten diese Pfefferspray ein, um ihn zu bändigen.

Wesentlich temporeicher verlief eine Verfolgungsjagd in Vorderweißenbach. Dort raste ein Motorradfahrer der Polizei davon, nachdem er mit gut 50 km/h zu viel auf dem Tacho in eine Radarfalle getappt war. Der Gejagte soll teilweise nur auf dem Hinterrad gefahren sein, sich nicht an Überholverbote gehalten und Sperrflächen ignoriert haben. Weitere Streifenwagen wurden alarmiert, nach rund 20 Kilometern konnte der Verkehrsrowdy in Hellmonsödt (ebenfalls Bezirk Urfahr-Umgebung) gestoppt werden. (APA)


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