Omega-Hoch liefert hochsommerliche Temperaturen

Wirklich stören dürfte es ja niemanden, aber ungewöhnlich sind die Oktobertemperaturen allemal. Verantwortlich ist ein Omega-Hoch, das rechts und links von zwei Tiefdruckgebieten blockiert ist und so einen besonders sommerlichen „Altweibersommer“ abliefert. Allzeitrekorde wurden bisher nicht gebrochen, doch mit beachtlichen 27,6 Grad am 1. Oktober ist Neusiedl am See diesjähriger Spitzenreiter.

„Es kommt immer wieder einmal vor, dass es Ende September oder auch Anfang Oktober solch langanhaltende Schönwetterperioden gibt“, sagte die Klimatologin Johanna Oberzaucher von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Montag zur APA. „Aber am Freitag ist es damit ohnehin vorbei, dann schafft es ein Tief durchzubrechen.“

Bis dahin darf sich ganz Österreich über einen Spätsommer der besonderen Art freuen. Im Osten kletterten die Quecksilbersäulen in den vergangenen Tagen in - für diese Jahreszeit - schwindelerregende Höhen: Hinter Neusiedl am See folgte Hohenau (NÖ) mit 27,4 Grad und Wien-Donaufeld mit 27,3 Grad (beide am vergangenen Samstag) und wiederum Neusiedl am See mit 27,2 Grad am Sonntag. Der Allzeitrekord von 30,2 Grad in Fußach am Bodensee vom 4. Oktober 1966 ist auch in den kommenden „heißen“ Oktobertagen nicht in Gefahr.


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