FC Sion zog Einspruch beim Sportgerichtshof zurück

Im Streit mit FIFA und Schweizer Liga - Zwist mit UEFA damit aber nicht bereinigt.

Sitten/Schweiz – Der Schweizer Fußball-Erstligist FC Sion hat am Montag seinen Einspruch beim Sportgerichtshof (CAS) zurückgezogen. Das Sportgericht in Lausanne entscheidet nun nicht über die Spielberechtigung von sechs vom Verein verpflichteten Spielern. Der Rückzug Sions beendet die Streitereien mit dem Weltverband (FIFA) und der Swiss Football League (SFL) aber nicht, vielmehr wurde eine wahrscheinliche Niederlage verhindert. Denn der CAS hatte im seit 2009 andauernden Konflikt noch nie für Sion entschieden.

Der Schritt des Clubs verändert auch die Ausgangslage im Streit zwischen dem FC Sion und der Europäischen Fußball-Union (UEFA) nicht. Dabei geht es um die von der UEFA verhinderte Teilnahme der Walliser an der Europa League, nachdem die Sittener im Play-off gegen Celtic Glasgow drei aus UEFA-Sicht nicht spielberechtigte Spieler eingesetzt hatte. Nach einer Anhörung beider Parteien vergangene Woche vor einem Kantonsgericht wird in den nächsten Tagen eine Entscheidung erwartet. (APA/Si)


Kommentieren