Kinder beschützt und dabei gleich 1733 Fahrzeuglenker bestraft

Im Zuge der Schwerpunktaktion Schulwegsicherheit sind der Polizei über 1700 Verkehrssünder ins Netz gegangen. Die Bilanz fiel dennoch gut aus.

Innsbruck – Die Tiroler Polizei hat zu Beginn des Schuljahres schwerpunktmäßig ein wachsames Auge auf Schüler und Kindergartenkinder gelegt: „Ziel dieses Vorhabens war es, den Kindern auf ihrem Weg zur Schule oder zum Kindergarten ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu geben“, erklärt dazu der Leiter des Landesverkehrskommandos, Markus Widmann, in einer Aussendung. Die Exekutive überwachte dazu besonders kritische Stellen in der Nähe von Schulen und Kindergärten und nahm Kontakt mit Eltern und Schülern auf.

Durch das verstärkte Auftreten in Uniform versuchte die Polizei Verkehrsteilnehmer zu „regelkonformem Verhalten“ zu bewegen. 1733 Fahrzeuglenker wurden dennoch wegen Geschwindigkeitsübertretungen bestraft. 187 weitere Lenker erhielten Strafmandate oder Anzeigen wegen fehlender Kindersicherung, nicht angelegter Gurte, Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung oder sonstigen Delikten.

Dennoch zieht die Polizei positive Bilanz: „Der weit überwiegende Teil der Fahrzeuglenker verhält sich gerade im Nahbereich von Schulen und Kindergärten sehr verantwortungsbewusst“, freut sich Widmann. So waren nur fünf von 100 Fahrzeugen zu schnell unterwegs. Überprüft wurden insgesamt knapp 25.000 Fahrzeuge.

Die Polizei appelliert weiter an alle Verkehrsteilnehmer, im Nahbereich von Schulen und Kindergärten stets besonders rücksichtsvoll und vor allem auch mit angepasster Geschwindigkeit und bremsbereit unterwegs zu sein. Denn der Vertrauensgrundsatz gilt gegenüber Kindern nicht. (tt.com)

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