Andritz rechnet für 2011 und 2012 mit Umsatzschub

Beim börsenotierten steirischen Anlagenbauer Andritz brummt das Geschäft. Vorstandschef Wolfgang Leitner rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem kräftigen Umsatzschub gegenüber 2010 von 3,55 auf „über 4 Mrd. Euro“.

„Für 2012 planen wir auf Basis des guten Auftragseingangs sowie der 2010 und 2011 getätigten Akquisitionen eine weitere Umsatzerhöhung auf über 4,5 Milliarden Euro“, sagte Leitner im Rahmen des Andritz Capital Market Days 2011. Die angekündigten Margen könnten gehalten werden - die „durchschnittliche EBITA-Marge über den Zyklus“ soll 7 Prozent erreichen, umriss der Unternehmenschef das Ziel. Auch die „proaktive Dividendenpolitik“ solle fortgesetzt werden. In den kommenden Jahren solle die Ausschüttungsquote auf rund 60 Prozent angehoben werden. Die Ziele gelten laut Leitner vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft.

Bei einem Konzernumsatz von 4,5 Mrd. Euro, einer EBITA-Marge von 7 Prozent und einer Steuerquote von 30 Prozent ergäbe sich für 2012 ein Gewinn je Aktie von rund 4,23 Euro - nach 3,48 Euro im Jahr 2010, teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mit. Dies entspräche einem durchschnittlichen jährlichen Gewinnanstieg von über 20 Prozent seit dem Jahr 2000.


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