Hochegger soll Zahlung von der Telekom an SPÖ abgewickelt haben

Lobbyist Hochegger soll angeblich Geld von der Telekom an die SPÖ weitergeleitet haben.

Wien – Neue Details in der Telekom-Affäre. Der Lobbyist Peter Hochegger hat bei seiner Einvernahme in der Vorwoche zu Protokoll gegeben, dass er im Jahr 2006 für die Telekom eine Zahlung an die SPÖ abgewickelt habe, berichtet das am Donnerstag erscheinende Magazin „News“ laut Vorabmeldung.

Der damalige Telekom-Manager Gernot Schieszler habe bei einem Event eine Zahlung von 20.000 Euro an die SPÖ zugesagt. Dieses Geld sei dann über Hocheggers Firma Valora abgewickelt worden, der den Betrag an die Echo Werbeagentur bezahlt habe, die im Eigentum des SP-nahen Verbands der Wiener Arbeiterheime steht, so „News“.

„Es gibt eine Rechnung“

Echo-Chef Christian Pöttler schloss gegenüber „News“ aus, dass es sich um eine Parteispende gehandelt habe: „Es gibt eine Rechnung vom 16. Oktober 2006 an die Valora über 20.000 Euro für die Erstellung einer Studie über Gratiszeitungen in Wien. Ich kann ausschließen, dass ich jemals eine Parteispende weitergeleitet habe“, wird er zitiert.

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