NATO tötet in Afghanistan ranghohes Mitglied von Terror-Netzwerk

Der Tod Dilawars sei ein „bedeutender Verlust für die Aufständischen“, heißt es in einer Mitteilung der ISAF.

Die NATO-geführte ISAF-Truppe in Afghanistan hat offenbar ein weiteres Führungsmitglied des Terrornetzwerks Haqqani getötet. Wie die Truppen am Mittwoch mitteilten, wurde der Dilawar genannte Kämpfer am Vortag nahe der Grenze zu Pakistan bei einem Luftangriff getötet. Er soll ein enger Vertrauter des in der vergangenen Woche gefassten Haqqani-Anführers in Afghanistan, Haji Mali Khan, gewesen sein.

Dilawars Tod in der ostafghanischen Provinz Khost sei „ein weiterer bedeutender Verlust für die Aufständischengruppe“, hieß es seitens der ISAF-Truppe. Nach Militärangaben soll Dilawar hinter zahlreichen Angriffen auf afghanische Sicherheitskräfte stecken und Waffentransporte entlang der afghanisch-pakistanischen Grenze organisiert haben.

Das Haqqani-Netzwerk ist zwar hauptsächlich im Osten Afghanistans aktiv, wird aber aus den pakistanischen Stammesgebieten in Grenznähe gelenkt.


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