Anti-Wall-Street-Proteste weiten sich aus

Die Anti-Wall-Street-Bewegung breitet sich von New York auf weitere Städte in den USA aus. Am Donnerstag versammelten sich Demonstranten unter anderem in Washington, Philadelphia und Houston, um gegen anhaltend hohe Arbeitslosigkeit und die ungleiche Verteilung von Wohlstand zu protestieren. US-Präsident Obama zeigte bereits Verständnis für die Proteste.

Die Demonstranten drücken nach den Worten Obamas den Frust der US-Bürger über die Finanzkrise aus. Obama kritisierte, einige der Krisen-Verursacher bekämpften Schritte der Politik zur Verhinderung ähnlicher Probleme. Verständnis für die Proteste der Studenten, Arbeiter und Gewerkschafter äußerte auch ein hochrangiger Vertreter der Notenbank Fed. „Es gibt zu viele Arbeitslose, die Einkommensverteilung ist zu ungleichmäßig“, sagte am Donnerstag der Fed-Präsident von Dallas, Richard Fisher, vor Geschäftsleuten in Texas.

In Deutschland sind ähnliche Protestaktionen am Samstag kommender Woche in Berlin und Frankfurt geplant.


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