Kreativwirtschaft fordert bessere Bedingungen in Tirol

Jeder fünfte Unternehmer aus der Kreativwirtschaft ist mit dem Wirtschaftsstandort in Tirol unzufrieden.

Innsbruck - Kommunikationsexperten, Designer, Softwareentwickler, Architekten, Verleger und viele andere mehr - sie alle sind Teil der heimischen Kreativwirtschaft. Diesem Wirtschaftsbereich können mittlerweile ca. acht Prozent der Tiroler Unternehmen zugerechnet werden, Tendenz steigend.

Eine Umfrage zeigt jedoch, dass in der Branche nicht alles eitel Sonnenschein ist: 23 Prozent der befragten Kreativen sind mit dem Wirtschaftsstandort Tirol unzufrieden, schildert Thomas Jank, Obmann der Fachgruppe Werbung in der Wirtschaftskammer Tirol. Er bemängelt mangelndes politisches Bewusstsein gegenüber den Kreativen im Land. Jank fordert Verbesserungen bei Weiterbildungsangeboten.

Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf hebt indes hervor, dass rund 80 Prozent mit dem Standort zufrieden sind. Es gebe aber auch aus ihrer Sicht Verbesserungspotenzial. (ft)


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