SPÖ-nahes „Echo Medienhaus“ soll profitiert haben

Ein Sonderteil im „VORmagazin“ soll vom Ministerium in Auftrag gegeben und von den ÖBB bezahlt worden sein.

Wien – Der Verdacht, wonach auch das SPÖ-nahe „Echo Medienhaus“ von Inseratenschaltungen der ÖBB zur Zeit Werner Faymanns (S) als Infrastrukturminister profitiert haben soll, hat sich erhärtet. Laut einem Vorabbericht des Nachrichtenmagazins profil am Samstag hat das zum Verlag gehörende VORmagazin im April 2007 an Thomas Landgraf, den damaligen Faymann-Sprecher im Verkehrsministerium, ein Angebot für einen Sonderteil mit dem Titel „So fährt die Ostregion 2020“ gelegt. Dieser soll von der ÖBB Holding AG bezahlt worden sein.

Die Höhe der Rechnungen für den besagten Sonderteil soll insgesamt mehr als 110.000 Euro betragen haben, so „profil“ unter Berufung auf vorliegende Unterlagen. Die ÖBB Holding sei damals erst nachträglich informiert worden, dass vom Ministerium eine Vereinbarung mit dem Magazin getroffen wurde, zitiert das Magazin einen ehemaligen ÖBB-Manager. Ex-Faymann-Sprecher Landgraf leitet mittlerweile die Berliner Niederlassung des Echo Medienhauses. (APA)


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