Mehr als 70 Tote bei starken Regenfällen in Mittelamerika

In sieben Tagen mit anhaltend starken Regenfällen und Erdrutschen sind in Mittelamerika Dutzende Menschen ums Leben gekommen.

Guatemala-Stadt - Durch die anhaltenden schweren Regenfälle und Erdrutsche in Mittelamerika sind in den vergangenen Tagen mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden der jeweiligen Länder am Sonntag mitteilten, starben allein in Guatemala im Laufe der vergangenen Woche 28 Menschen, in Salvador wurden 27 Menschen getötet. In Honduras gaben die Behörden die Zahl der Toten mit zwölf, in Nicaragua mit sieben an.

Insgesamt waren demnach 150.000 Menschen von den Folgen der seit einer Woche anhaltenden Unwetter betroffen. Vielerorts wurden Häuser sowie Mais- und Bohnenernten zerstört. Straßen wurden überschwemmt und Kommunikationsleitungen unterbrochen.

Dörfer vollständig abgeschnitten

Einige Dörfer in Mittelamerika waren vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Die UNO stuft die Region als besonders gefährdet durch den Klimawandel ein. Die Regierung in Venezuela bot den betroffenen Ländern am Samstag ihre Hilfe an. (APA/AFP)

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