„Jede Sekunde zählt“: Dämme in Bangkok drohen zu brechen

Die thailändische Millionenmetropole versucht sich mit 1,2 Millionen Sandsäcken vor dem Hochwasser zu schützen.

Bangkok - In Bangkok haben Soldaten, Staatsbedienstete und Einwohner am Dienstag unter Hochdruck daran gearbeitet, die thailändische Hauptstadt vor den Fluten zu schützen. Mit rund 1,2 Million Sandsäcken sollten die Dämme am nördlichen Stadtrand aufgestockt werden.

Gouverneur Sukhumbhand Paribatra sagte am Montagabend, die Flutmauer drohe zu brechen und müsse bis Mittwochnacht verstärkt werden. „Jede Sekunde zählt“, sagte Sukhumbhand. Thailands Regierungschefin Yingluck Shinawatra äußerte sich zuversichtlich, dass die Zwölf-Millionen-Einwohner-Stadt verschont bleibe.

Thailand erlebt seit mehr als zwei Monaten die heftigsten Regenfälle und Überschwemmungen seit Jahrzehnten, mehr als 300 Menschen kamen ums Leben. Die Hauptstadt Bangkok konnte durch umfangreiche Schutzmaßnahmen am Sonntag vorerst gerettet werden. Im Umfeld der Stadt und in vielen anderen Regionen sind unzählige Industriegebiete und Felder überschwemmt. In vielen Teilen des Landes kam die Wirtschaft größtenteils zum Erliegen. (dapd/APA/AFP)

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