Entscheidung um Windpark fällt am Montag in Bozen

Schon jetzt scheint klar, es müssen weitere Turbinen gestrichen werden.

Sattlberg – Am Montag soll in der Südtirioler Landesregierung eine endgültige Entscheidung über die umstrittenen Windräder in den Brennerbergen fallen.

Schon im Vorfeld ist klar, dass die Anzahl von 31 auf 22 reduziert wird. Denn die Energiegenossenschaft Pflersch habe ihr Projekt am Sandjoch (9 Turbinen) nach Kritik von Südtiroler Umweltbeirat und Politik zurückgezogen und schließe sich dem Projekt Sattelberg der WPP 1 AG (Leitwind und Etschwerke) an berichtet Leitwind-Chef Anton Seeber.

Es gebe Signale, dass von der Landesregierung noch weitere Standorte gestrichen werden könnten. Seeber nennt 18 als eine Größe, unter der sich das 65-Mio.-Euro-Projekt betriebswirtschaftlich nicht mehr rechne. Er hofft am Montag auf eine „klare Entscheidung“. Aus der Nordtiroler Anrainergemeinde Gemeinde Obernberg kommt vorsichtiger Optimismus, eine Bestätigung über die Veränderungen stehe aber noch aus. (cm)

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