Michelle Williams: Trotz Hollywood noch normal

Michelle Williams ist glücklich, dass sie im Gegensatz zu einigen anderen jungen Schauspielerinnen die Traumfabrik Hollywood gut überstanden hat.

Los Angeles – Die Schauspielerin, die in der Serie ‚Dawson‘s Creek‘ ihren Durchbruch schaffte, zog mit 16 Jahren nach Los Angeles. In der Stadt der Engel aufzuwachsen sei „verrückt“ gewesen, gesteht sie und ist froh, dass sie trotz allem normal geblieben ist.

„Ich hatte Glück. Ich habe als Teenager in Hollywood gelebt und habe es geschafft, meinen Verstand trotzdem zu behalten. Aber würde ich das irgendeinem 18-Jährigen empfehlen? Nein, würde ich nicht. Ich wünschte mir, ich hätte damals gewusst, dass ich dazu nicht bereit bin“, gesteht sie und erklärt:

„Ich bin mit verrückten Freunden in Clubs gegangen und habe das gemacht, worum es meiner Meinung nach in Hollywood ging. Ich bin mit nur 16 Jahren dorthin gezogen und habe festgestellt, dass es ein Ort ohne Grenzen ist. Es gab keine Limits, keine Regeln und es war gefährlich.“

Inzwischen lebt die 31-Jährige mit ihrer Tochter Matilda - deren Vater der verstorbene Heath Ledger war - in New York. Ihren Eltern macht sie trotz ihrer turbulenten Jugend keinen Vorwurf, dass sie ihr den Umzug nach Los Angeles erlaubten. Trotzdem wünscht sie sich, sie hätte zuvor ihre Schule abgeschlossen, gesteht sie der Tageszeitung ‚The Sun‘.

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„Es war seltsam und heimtückisch. Ich habe nie wirklich gewusst, mit wem ich unterwegs war, wo ich war und was sich in meinem Glas befand. Ich wusste nicht, was ich tat. Ich gebe meinen Eltern dafür jedoch keine Schuld. Sie haben nur das Beste für mich gewollt und ich habe ihnen versichert, dass es das war, was ich wollte. Aber ich habe nie eine Ausbildung gemacht und wünschte, ich hätte es mit 18 gemacht.“ (bang)


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