Christchurch verlor nach Beben 10.000 Bewohner

Nach den schweren Erdbeben in Christchurch sind 10.600 Einwohner aus Neuseelands zweitgrößter Stadt geflohen. Die Einwohnerzahl sei bis Ende...

Nach den schweren Erdbeben in Christchurch sind 10.600 Einwohner aus Neuseelands zweitgrößter Stadt geflohen. Die Einwohnerzahl sei bis Ende Juni um 2,4 Prozent auf 367.700 gesunken, berichtete das Statistikbüro am Dienstag. Weil mehr Geburten als Todesfälle verzeichnet wurden, lag der Nettoverlust bei 8900 Einwohnern. Viele Menschen zogen in das Umland der Stadt. Dort wuchs die Bevölkerung stärker als anderswo.

Christchurch hat seit September 2010 eine Serie schwerer Erdbeben erlebt, das schlimmste davon am 22. Februar. Das Beben der Stärke 6,3 zerstörte die Innenstadt weitgehend. 181 Menschen kamen ums Leben. Mehr als 30.000 Häuser wurden zerstört. In einigen Stadtteilen gilt der Grund seither als dermaßen unberechenbar, dass der Wiederaufbau gar nicht vorgesehen ist.

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