Zwei Web-Awards für Wiener Filmproduktionsbüro

Der abstrahierte Prozess des Bierbrauens als Rube-Goldberg-Maschine hat dem Wiener Filmproduktionsbüro Jenseide zwei Hauptpreise bei den int...

Der abstrahierte Prozess des Bierbrauens als Rube-Goldberg-Maschine hat dem Wiener Filmproduktionsbüro Jenseide zwei Hauptpreise bei den internationalen Web-Awards für visuelle Kunst eingebracht. Für die Salzburger Trumer Privatbrauerei gestalteten die Kreativen eine „Beer Machine“, die auf möglichst komplizierte und abstruse Weise einfache Aufgaben erledigt. Das Video wurde anschließend als Viral im Internet verbreitet und als einer von 3.000 internationalen Arbeiten für die W3-Preise eingereicht. Bei der Verleihung in Los Angeles gab es nun zweimal Gold.

Als einzige Preisträger aus Österreich wurde das Büro in den Kategorien „Web Viral“ und „Branded Content: Viral“ ausgezeichnet, wie aus einer Aussendung und den Angaben der International Academy of Visual Arts (IAVA) hervorgeht. Das Video wurde bereits 2010 produziert und via YouTube verbreitet. Die Rube-Goldberg-Maschine geht auf den US-Cartoonisten Reuben L. Goldberg zurück, dessen Comic-Figur Lucifer Butts unnötig komplizierte Maschinen konstruierte. Eingang in die populäre Kunst fand das Prinzip durch Peter Fischlis und David Weiss‘ „Der Lauf der Dinge“.

(S E R V I C E - http://www.youtube.com/watch?v=emnxl32OsvA)

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren


Schlagworte