Fast vier Jahre Haft für US-Bürger wegen Waffenhandels mit dem Iran

Er beteiligte sich nach den Feststellungen des Gerichts an einer „großen Verschwörung“ zur Belieferung des Iran mit Teilen für Kampfjets und Kampfhubschrauber.

Washington – Ein US-Unternehmer aus dem US-Staat Georgia ist wegen illegalen Waffenhandels mit dem Iran zu fast vier Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Wie die Justizbehörden am Mittwoch weiter mitteilten, soll Michael Todd von der Firma The Parts Guys darüber hinaus eine Geldstrafe von 160.000 Dollar (115.000 Euro) zahlen. Er beteiligte sich nach den Feststellungen des Gerichts an einer „großen Verschwörung“ zur Belieferung des Iran mit Teilen für Kampfjets und Kampfhubschrauber. Für diese Teile bestand ein US-Embargo gegen den Iran.

Todd wurde im Dezember in Atlanta festgenommen. Er bekannte sich im Mai des Vergehens gegen die Exportrichtlinien schuldig. Im Februar war bereits ein US-Bürger iranischer Herkunft im Zuge der Ermittlungen zu diesem Fall zu 56 Monaten Gefängnis verurteilt worden. (APA/AFP)


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