Kohlenmonoxid-Vergiftung: Drei Zillertaler ins Spital eingeliefert

Gerade noch rechtzeitig konnten die Betreiber des Riederbergstüberls in Achenkirch aus dem Lokal gebracht werden.

Achenkirch – Das hätte auch ins Auge gehen können: Bei Vorbereitungsarbeiten für den Winterbetrieb wären der Betreiber des Riederbergstüberls sowie dessen Frau und Tochter beinahe erstickt. Der Wirt, der selbst im Stüberl oberhalb der Mittelstation der Christlumlifte mitgeholfen hatte, fuhr am Mittwoch in Richtung Tal, um dort auch nocht die Stallarbeiten zu erledigen.

Dort fiel den Verwandten auf, dass der Mann beeinträchtigt war, weil er wirres Zeug redete und sogar Fremdsprachen benützte. Der Schwager sorgte dafür, dass der Mann ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Dann fuhr er sofort zum Stüberl, um nach der Frau un der Tochter des Verletzten zu sehen.

Auch die beiden Frauen waren zu dem Zeitpunkt schon stark desorientiert und völlig abwesend - sie wurden umgehend von der Rettung mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Der Familie geht es inzwischen wieder gut. Der Wirt kann sich an den Vorfall nur noch sehr schwach erinnern - eigentlich beginnt die Erinnerung erst, seit er im Krankenhaus aufgewacht ist. „Wie haben sehr großes Glück gehabt“, sagte er im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung.

Die Feuerwehr wurde gleich alarmiert, als Mutter und Tochter aufgefunden wurden. Nach Eintreffen am Einsatzort drehten die Florianijünger zunächst die Gasleitung ab und führten eine Gasmessung durch. Im Keller waren da schon Werte von 30 PPM Kohlendioxid in der Luft. Das Stüberl wird mit einer Gasheizung betrieben, zusätzlich halten die Betreiber das Wirtshaus auch mit einem Kachelofen warm. Die Hintergründe für den Austritt sind derzeit allerdings nicht bekannt. (tt.com)


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