Pistolenschuss verfehlte Ehefrau in Kärnten nur knapp

Die Frau blieb laut Reiter zwar körperlich unversehrt, hat aber einen schweren Schock erlitten.

Klagenfurt – Ein 57-jähriger Zahnarzt hat am Mittwochabend in einem Wohnhaus bei Klagenfurt mit einer Pistole auf seine 44 Jahre alte Ehefrau gefeuert. „Das Projektil verfehlte die Frau nur um Zentimeter. Gott sei Dank wurde niemand verletzt“, bestätigte Johann Reiter vom Landeskriminalamt Kärnten einen entsprechenden Bericht der „Kronen Zeitung“ (Freitag-Ausgabe) gegenüber der APA.

Die Frau blieb laut Reiter zwar körperlich unversehrt, hat aber einen schweren Schock erlitten. Der 57-Jährige, der laut Polizei unter psychischen Problemen leidet, wurde in die Justizanstalt Klagenfurt gebracht. Bisher schwieg er in den Einvernahmen.

Den Schuss feuerte der 57-Jährige aus einer Glock-Pistole im Kaliber 9 Millimeter ab - ob gezielt, wie seine Frau sagte, ist noch nicht gesichert. „Da sich der Mann aber der Aussage entschlug, ist das noch nicht endgültig geklärt“, sagte der Ermittler. Der Schuss könnte sich auch unabsichtlich gelöst haben. Die Tatwaffe besaß der 57-Jährige legal. (APA)

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren


Schlagworte