Nach Banküberfällen in Tirol wurde Serienräuber in München verurteilt

Der Deutsche soll 2007 und 2008 unter anderem in Langkampfen und in Tannheim zugeschlagen haben.

Innsbruck, München - Ein 61-jähriger Deutscher, der 2007 und 2008 Raubüberfälle auf Banken in Tirol verübt haben soll, ist am Landesgericht München wegen schweren Raubes zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann wurde bereits am 19. Oktober des vergangenen Jahres nach einem Raubüberfall in Lonsee (Baden-Württemberg) verhaftet. Dem 61-Jährigen wurden insgesamt fünf Banküberfälle zur Last gelegt, wobei es in einem Fall beim Versuch geblieben sein soll.

Bei allen Straftaten habe der Beschuldigte Bombenattrappen verwendet und den Bankangestellten schriftliche Geldforderungen vorgelegt. Dabei habe er mit der Zündung der Bombe gedroht. Der Deutsche erbeutete laut LKA Tirol zum Teil „namhafte Bargeldbeträge“. Neben den Raubüberfällen auf die Raiffeisenkasse in Langkampfen am 7. Mai 2007 und auf die Sparkasse in Tannheim am 22. April 2008 soll der 61-Jährige dreimal in Deutschland zugeschlagen haben.

Am 19. Oktober des vergangenen Jahres wurde der Mann im Zuge einer Fahndung nach einem Überfall von den deutschen Behörden festgenommen. Gemeinsame Ermittlungen durch Beamte der Kripo Ulm und München sowie des Landeskriminalamtes für Tirol führten zur vollständigen Klärung der Straftaten. (TT.com/APA)

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