Zu lange Gassi gegangen: Mann stach auf 17-Jährigen ein

Der arbeitslose Alkoholiker stach auf den Sohn seiner Lebensgefährtin ein, der Bursch ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Wien - Immer wieder war es über Jahre hinweg zu Streitigkeiten zwischen einem 53-jährigen Wiener und dem Sohn seiner Lebensgefährtin gekommen. Am Freitagabend eskalierte die Lage, der arbeitslose Alkoholiker stach dem 17-Jährigen mit einem Messer in die Brust. Das berichtete Polizeisprecher Roman Hejl. Der Auslöser der Auseinandersetzung: Der Bursch sei zu lange mit dem Hund Gassi gewesen, der Vierbeiner könnte sich deswegen verkühlen.

Die Tat ereignete sich in der Familienwohnung am Mexikoplatz in der Leopoldstadt. Zunächst hagelte es Vorwürfe seitens des Mannes, dann kam es zu einem Gerangel, das mit einem Lungenstich endete. Der Jugendliche wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Er befand sich am Samstag nicht mehr in Lebensgefahr. Der festgenommene 53-Jährige soll in der Vergangenheit auch wiederholt gegen die Mutter des Burschen rabiat vorgegangen sein. (APA)


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