Stromausfall durch Schneesturm im US-Nordosten

Ein vorzeitiger Wintereinbruch mit Schnee und Eis im Nordosten der USA hat am Samstag zu massiven Stromausfällen geführt. Nach Informationen des Fernsehsenders CBS waren mehr als eine halbe Million Haushalte betroffen, die meisten davon im Bundesstaat Pennsylvania. Allein in der Metropolregion Philadelphia hätten 160.000 Kunden ohne Elektrizität auskommen müssen.

Auch in den Staaten Connecticut, New York und Maryland häuften sich die Meldungen über Stromausfälle. Für insgesamt 12 Staaten herrschten offizielle Wintersturmwarnungen.

Der verfrühte Schneesturm sollte nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes bis Sonntag über weite Teile des Nordostens ziehen. In New York City war am Samstagnachmittag bereits eine rund drei Zentimeter dicke Schneedecke verzeichnet worden. Laut CBS war das der größte Schnellfall im Oktober seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1869. Städte wie Allentown in Pennsylvania oder Worcester in Massachusetts mussten nach Angaben des TV-Senders The Weather Channel sogar mit mehr als 30 Zentimetern Schnee rechnen.

Die betroffene Region wird nur sehr selten schon im Oktober von Winterwetter mit Minusgraden heimgesucht - in der Regel schneit es dort erstmals im Dezember. Bis Anfang November herrscht häufig der berühmte „Indian Summer“ mit sommerlichen Temperaturen und einer romantischen Laubfärbung. Touristen aus aller Welt machen deshalb zu dieser Zeit des Jahres im Nordosten der USA Urlaub. Der Schnee wird aber laut der Wettervorhersage ganz schnell wieder verschwunden sein: Für die Wochenmitte werden wieder Temperaturen im zweistelligen Bereich erwartet.

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