30-jähriger Villacher seit mehr als einem Monat in Bolivien vermisst

Ein 30-jähriger Informatiker aus Villach kehrte von einer Südamerika-Reise nicht mehr zurück. Von ihm fehlt jede Spur.

Klagenfurt, La Paz - Ein 30 Jahre alter Informatiker aus Villach wird seit mehr als einem Monat in Bolivien vermisst. Laut Medienberichten vom Sonntag war der Mann auf einer Südamerika-Reise gewesen. Nun sind seine Eltern nach La Paz geflogen.

Der Mann war am 1. September nach Peru geflogen, nach Angaben einer Freundin der Familie meldete er sich in regelmäßigen Abständen bei seinen Eltern. Am 18. September reiste er nach Bolivien und bezog ein Hotel zwölf Kilometer außerhalb von La Paz. Tags darauf behob er einen kleineren Geldbetrag und meldete sich bei seinen Eltern. Am 20. September knapp nach Mitternacht erfolgte die bisher letzte bekannte Aktivität des 30-Jährigen. Seither fehlt von ihm jede Spur.

Am 29. September hätte er nach Hause fliegen sollen, sein Platz in der Air-France-Maschine blieb jedoch leer. Daraufhin erstatteten seine Eltern Vermisstenanzeige. Die bolivianische Polizei checkte sämtliche Hotels der Hauptstadt, aber auch Krankenhäuser und Leichenhallen, fand aber keine Spur von dem Verschollenen. (APA)


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