Nahost: Islamischer Jihad akzeptierte Waffenruhe

Nach den Angriffen beider Seiten wollen die Al-Quds-Brigaden die Waffenruhe einhalten.

Gaza – Nach einer neuen Runde der Gewalt mit zehn Toten hat die radikale Palästinenserorganisation Islamischer Jihad eine Waffenruhe akzeptiert. Abu Ahmed, Sprecher der militanten Al-Quds-Brigaden in Gaza, teilte dies am Sonntag in einer schriftlichen Stellungnahme mit.

Man behalte sich allerdings das Recht vor, auf künftige Angriffe Israels zu reagieren. „Wir haben ein Gleichgewicht des Schreckens mit dem Feind geschaffen, und er hat um eine Waffenruhe gebettelt“, hieß es in der Mitteilung. Nach Medienberichten beider Seiten hatte Ägypten bei den Bemühungen um eine Feuerpause vermittelt.

Seit Samstag waren nach Angaben der palästinensischen Rettungskräfte bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen neun Jihad-Kämpfer getötet worden. Auf der israelischen Seite starb ein 56-Jähriger bei einem Angriff mit einer Grad-Rakete. Insgesamt haben militante Palästinenser seit Mittwoch rund 40 Geschoße auf Israel abgefeuert.


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