„Balloon Jumping“: Nervenkitzel in luftiger Höhe

Selbst für Gleitschirm-Testpiloten stellt der Absprung aus einem Heißluftballon einen „nicht alltäglichen Adrenalin-Rausch“ dar.

Innsbruck – Die Testpiloten des Tiroler Gleitschirmproduzenten Nova nutzten das stabile und windarme Hochdruckwetter des gestrigen Tages für Absprünge aus einem Heißluftballon an den nördlichen Ausläufern des Karwendels. Extremsportler Mike Küng verfeinerte dabei seine „Head over“-Technik: Eine Art Purzelbaum samt Hechtsprung von einer Planke am Ballon, vorbei am lose hängenden Schirm und hinein in die sich spannenden Leinen. Nach einer Drehung um 180 Grad geht der Gleitschirm in den Normalflüg über – wenn alles glatt läuft, was es gestern bei allen auch tat. „Das Manöver ist sehr anspruchsvoll ohne und erforderte höchste Konzentration“, erklärt der Mariasteiner, der heuer auch bei den Red Bull X-Alps am Start stand.

Neben Küng stellten sich eine Reihe weiterer Piloten dem Abenteuer, das jede Menge Nervenkitzel bietet und gleichzeitig die Flugtechnik verfeinert. Nachdem der Ballonführer ein leichtes steigen eingestellt hat, zählte er die Flugkünstler per Countdown ein. Bei „go!“ folgte der Sprung ins Tausend Meter hohe Nichts. „Das war selbst für mich als Testpilot ein richtiger und nicht alltäglicher Adrenalin-Rausch“, gestand Berufsflieger Mario Eder. Und Küng ergänzte: „Wer sich der Herausforderung stellt, für den sind ruhige Bedingungen wie am gestrigen Tag die Grundvoraussetzung.“ Für all jene, die aus dem Ballonkorb nur zuschauten, bot das Alpenvorland eine Fernsicht bis weit in den Alpenhauptkamm hinein. (TT)

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