Mauretanien: Österreicher hatten zwei Millionen Euro in Plastiksack

Zwei Österreicher wurden auf dem Flughafen von Nouakchott festgenommen. Sie wollten offenbar zwei Millionen Euro in bar außer Landes schmuggeln.

Nouakchott - Bei den beiden auf dem internationalen Flughafen der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott festgenommenen Personen dürfte es sich tatsächlich um Österreicher handeln. Dies haben die mauretanischen Behörden der österreichischen Botschaft mitgeteilt, bestätigte Außenministeriumssprecher Peter Launsky-Tieffenthal.

Allerdings werde die Identität der beiden noch vom österreichischen Honorarkonsul überprüft, der die Festgenommenen am Dienstagnachmittag besuchen will. Laut mauretanischen Medienberichten sollen die Männer am Sonntag festgenommen worden sein. Sie sollen versucht haben, mehr als zwei Millionen Euro außer Landes zu bringen. Dem Vernehmen nach handelt es sich um Geschäftsleute.

Bei Routinekontrolle ertappt

Das Geld wurde den Berichten zufolge bei einer Routinekontrolle gefunden. Die Österreicher hatten die Banknoten angeblich in einem Plastiksack bei sich und wollten einen Direktflug nach Paris antreten, berichteten die mauretanischen Medien. Die Verdächtigen sollten von Ermittlern einvernommen werden.

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