140 Flamingos bei Flug in Stromleitungen gestorben

Fast 140 Flamingos sind in einem Schutzgebiet im Westen Indiens in Hochspannungsleitungen geflogen und von den Stromschlägen getötet worden. Die Vögel seien nachts durch Fahrzeuglärm aufgeschreckt worden, sagte ein Förster am Freitag. „Der ganze Schwarm hob ab. Viele von ihnen flogen direkt in die Elektrokabel - 139 waren sofort tot“, erklärte dieser.

Laut Behördenvertreter wollen die Umweltbehörden im Bundesstaat Gujarat nun prüfen, ob die Kabel isoliert oder unter die Erde gelegt werden können. Zehntausende Flamingos kommen jedes Jahr aus Sibirien in die Region Khadir in Gujarat, um dort zu überwintern und zu brüten. In diesem Jahr waren es besonders viele - rund 500.000 der Zugvögel mit dem rosafarbenen Gefieder wurden gezählt.

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