Clinton übermittelte Pakistan erneut Beileid wegen NATO-Luftangriffs

Nach dem NATO-Luftangriff in Pakistan hat US-Außenministerin Hillary Clinton den Familien der getöteten Soldaten kondoliert.

Washington - Nach dem tödlichen NATO-Luftangriff auf pakistanische Grenzposten hat US-Außenministerin Hillary Clinton der Regierung in Islamabad erneut das Bedauern der USA übermittelt.

Clinton habe in einem Telefongespräch mit Ministerpräsident Yousuf Raza Gilani den „Familien der Soldaten und dem pakistanischen Volk erneut ihr Beileid angesichts des tragischen und unbeabsichtigten Verlusts“ ausgedrückt, teilte das US-Außenministerium am Samstag mit. In dem Gespräch habe sie zudem die Bereitschaft der USA zur Zusammenarbeit mit Pakistan bekräftigt.

Bei dem Angriff waren am vergangenen Wochenende mehr als 20 pakistanische Soldaten getötet worden. Der Vorfall hatte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den USA und Pakistan weiter verschlechtert.

Pakistan sagte aus Protest seine Teilnahme an der Afghanistan-Konferenz in Bonn ab, die am Montag beginnt, und will sich nicht an einer Untersuchung des Vorfalls beteiligen. (APA/AFP/dapd)

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